Saturday, March 06, 2021

Malin Klingenberg - Elchtage

Bis zu diesem Sommer waren Johanna, die Protagonistin von Elchtage, und Sandra unzertrennlich. Sie hielten sich in ihrer Hütte im Wald auf, beobachteten Tiere und verbrachten Schul- und Freizeit miteinander. Doch Sandra hat sich verändert und einer anderen Gruppe von Mädchen angeschlossen, die Johanna oberflächlich und doof findet. So ist sie von nun an allein in ihrer Hütte, wo sie eines Tages einer Elchkuh begegnet, die sie Wildstern nennt, mit Popcorn füttert und an sich gewöhnt.
Als einige Tierfänger ausgerechnet Wildstern einfangen, um sie an einen Zirkus zu verkaufen, muss Johanna eingreifen - zum Glück hat sie Hilfe von Six, dem Sohn eines der Tierfänger, den Johanna sehr mag.

Elchtage von Malin Klingenberg liest sich dank einfacher, an die junge Zielgruppe angepasster Sprache und kurzer Kapitel schnell - gleichzeitig ist aber der Umfang des Buches für die Vielzahl der angerissenen Themen nicht ausreichend. Da wäre die Frage nach der eigenen Identität: Wer bin ich? Mit wem will ich zusammen sein? Welche Freundschaften brauche ich, welche nicht? Das Thema Jagd und Tierschutz ist Thema, auch die Frage, ob man ein Wildtier zähmen sollte. Und dann bleibt noch der Bereich des Erwachsenwerdens und der ersten Liebe.
Das alles kann auf den etwas mehr als 200 Seiten nicht wirklich mit Tiefe erörtert werden, so bleibt vieles vage und nur angerissen, was eigentlich Potential für eine richtig gute Geschichte gehabt hätte. Das ist schade, denn die Protagonistin mit ihrer Fähigkeit, sich selbst zu genügen, und ihrer Kraft, eigene Wege einzuschlagen und dabei offen für Neues zu bleiben, war mir durchaus sympathisch. Dennoch ist Elchtage in der Summe ein schönes, gut lesbares Buch für junge Mädchen, das Stoff zum Nachdenken bietet.

Malin Klingenberg, Elchtage. dtv, München 2021.

Sunday, February 28, 2021

Lämmerweg - Etappe 1 - Ubbedissen-Eisgrund

Den Bielefelder Lämmerweg gibt es seit 2007. Es ist ein ca. 20 km Wanderweg, der seinen Namen nach einer Wanderschafherde erhalten hat. Die Schafherde gehört der Stiftung Bethel und beweidet Flächen im Teutoburger Wald und in der Senne.
Seinen Startpunkt hat der Lämmerweg in Ubbedissen, er endet am Landschaftspflegehof Ramsbrock. Letzterer erhält auch die drei Euro Schutzgebühr als Spende, wenn man den Naturerlebnisführer zum Lämmerweg erwirbt. Ich habe in diesen Corona-Zeiten eine E-Mail an das Bezirksamt Senne geschrieben und innerhalb von wenigen Tagen ein Exemplar zugesandt bekommen - toller Service!
Um den Lämmerweg noch attraktiver zu machen werden in dem Naturerlebnisführer fünf Rundwanderwege dargestellt. Alle enthalten eine Teilstrecke des Lämmerwegs plus einen Rundweg, der aber vor Ort auch als Schleife des Lämmerweg ausgeschildert wird. 

Etappe 1 startet in Ubbedissen am Naturfreundehaus Teutoburger Wald. Ich habe sie nicht ganz dem Wanderführer entsprechend gemacht, sondern bin die Rundwegschleife andersherum gegangen.
Angegeben sind folgende Längen für diese Etappe: Hinweg 4,4 km, Rundwanderung 10,7 km und der Rückweg dann mit 6,6 km.
Diese Angaben erscheinen mir etwas hochgegriffen.

Vom Startpunkt aus geht es durch Buchenwald hinab nach Lämershagen und in meiner Variante die gleichnamigen Treppen wieder hinauf. Dort geht man auch ein kurzes Stück des Hermannswegs, bis man zum Parkplatz Eisgrund abbiegt, um auf den Rundweg einzubiegen.
Das Teilstück bei Lämershagen führt für ein Stück an der Autobahn entlang, deswegen bin ich bei meiner Tour den Rundweg nicht bis zu Ende gegangen, sondern habe eine Querverbindung eingeschlagen und bin erst kurz vor dem Parkplatz beim Naturfreundehaus wieder auf den Lämmerweg gestoßen. Dies kürzte den Weg natürlich auch ein wenig ab, so dass ich laut Komoot 10,5 km gewandert bin.  Hier die getrackte Tour:


Hier ein paar Fotoeindrücke, beim Start war es noch trüb und neblig, aber es klarte noch auf.  



Lämershagener Treppen

Das Lämmerwegschild: Schaf mit Laufschuhen...

Autobahnunterführung



Diese Etappe hat schönen Buchenwald zu bieten!

Saturday, February 27, 2021

Rolf Lappert - Nach Hause schwimmen

Rolf Lapperts Nach Hause schwimmen stand 2008 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Deswegen, und auch weil mir Lapperts Jugendroman Pampa Blues gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen an den Roman hoch. 

Es beginnt auch vielversprechend - ein kleiner Knirps namens Wilbur, dessen tragischer Start ins Leben von skurillen Schicksalsschlägen nur so wimmelt. Die ihn umgebenden Menschen sind allesamt auch schräg oder gar versehrt, haben ihre eigene schwere Vergangenheit und kämpfen mit ihren Dämonen. Keine gesunde Umgebung für einen Heranwachsenden, der aus den USA nach Irland zu den Großeltern kommt. Stabilität und Zuneigung erfährt er immer nur für kurze Phasen seines Lebens, bis ihn der nächste Schlag, der nächste Todesfall in die nächste schwere und einsame Zeit versetzt. Selten wird er aktiv, um an seiner Situation etwas zu ändern, ausgenommen die Suche nach seinem Vater, die ihn aber lange nur in weitere Sackgassen führt. Stoisch erträgt er seine Lebenssituationen und die Menschen um ihn herum, baut dabei kaum Beziehungen auf. Der Leser hingegen erfährt alles über die Hintergründe und emotionalen Zustand dieser Nebencharaktere, denen Wilbur begegnet. Einige dieser Charaktere hätten vermutlich ihren eigenen Roman füllen können - die Zusammenhänge zur Hauptperson bleiben aber lose. 

Um Wilburs Geschichte zu erzählen, legt der Autor zwei parallele Erzählstränge an: Die Kapitel des einen sind schlicht nummeriert, Wilbur erzählt als Ich-Erzähler beginnend mit dem Moment, als er in der größten Krisensituation seines kurzen Lebens beinahe ertrinkt. Die Kapitel des anderen sind betitelt mit den Jahreszahlen und Titeln von Bruce Willis Filmen (1980 The First Deadly Sin bis 2000 Unbreakable), in denen ein auktorialer Erzähler Wilburs Lebensgeschichte von seiner Geburt an berichtet. Das Ende dieses Erzählstranges liegt zeitlich da, wo der andere anfängt. Man würde also eine Chronologie erreichen, wenn man erst alle mit Filmtiteln überschriebenen Kapitel liest und danach die durchnummerierten... Das ist erzählerisch sicherlich ein Clou, im Lesefluss zunächst etwas unbequem, ebenso wie die unterschiedlichen Erzählperspektiven. In der Konstruktion und in den Querverweisen verschiedener Lebenssituationen liegt sicherlich eine Stärke des Romans.

Nach Hause schwimmen ist mit über 500 Seiten kein kurzes Werk. Die Hauptfigur erlebt in diesem Rahmen eine Unmenge an Schicksalsschlägen und begegnet einer Reihe von bemerkenswerten Charakteren. Viele davon sind ihm zugetan, wollen ihn unterstützen und fördern. Er selbst tut kaum etwas, um diese Zuneigung zu rechtfertigen. Nur zu wenigen baut er eine wirkliche emotionale Bindung auf und selbst bei diesen bleiben die Gefühle unklar, undefiniert und unausgesprochen. Er bleibt in gewisser Weise ein kleiner verlassener Junge ohne einen Platz in der Welt - aber nur, weil er sich nicht bewegt, sich nicht erkennbar entwickelt - und das ist etwas, dass ich auf über 500 Seiten von einem Protagonisten durchaus erwarten würde und was den Nebencharakteren stärker zuteil wird als Wilbur selbst.
Vor diesem Hintergrund ist das Ende des Roman, das nur wenige Seiten umfassende Kapitel 14, kaum nachvollziehbar. Alles ist eitel Sonnenschein, die Charaktere alle fröhlich und glücklich vereint in einem Haus in Irland, das bis dato für Wilbur ein Symbol des Unglücks war. Man wünscht es den Figuren, wünscht es vielleicht sogar Wilbur, der mich aber vergleichsweise wenig berührt hat, aber dennoch weiß man nicht, wie dieses Glück so plötzlich vom Himmel fallen konnte. Ähnlich wie ich es bei Kriminalromanen nicht leiden kann, wenn Kommissar Zufall / Deus Ex Machina die Lösung des Falles herbeiführt, scheint mir dieses Romanende an den Haaren herbeigezogen und zu einfach. 

Rolf Lappert, Nach Hause schwimmen. Hanser, München 2008.




Friday, February 19, 2021

Frank Schätzing - Breaking News

Frank Schätzings Roman Breaking News ist ein seitenstarker, polithistorischer Thriller aus dem Jahr 2014, in aus der Perpektive einer israelischen Familie und aus der des Krisenreporters Tom Hagen erzählt wird. 

Letzterer ist ziemlich erfolglos nach einigen fehlgeschlagenen Recherche und Berichterstattungen im Nahen Osten und sieht seine letzte Chance im Ankauf einiger zweifelhafter CDs mit Informationen über den israelischen Geheimdienst. Doch seine Redaktion will die Kosten dafür nicht tragen und mit einer Notlüge versucht Hagen die Informationen attraktiver zu machen: Er behauptet, dass Ariel Sharon (Premierminister Israels) wegen eines Attentats im Koma liege - und wird fortan von einer Gruppierung innerhalb des Geheimdienstes verfolgt, weil er mit seiner Behauptung zufällig die Wahrheit aufgedeckt hat. 

Sharon wuchs in Kfar Malal auf, wo der zweite Erzählstrang des Romans seinen Anfang nimmt. Mit der Familie Kahn durchlebt der Leser die Geschichte des Staates Israel und der konfliktreichen Siedlungsgeschichte im Nahen Osten. Auch die zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen wirken sich auf diesen Teil des Romans aus, während zugleich die unterschiedlichen Emtwicklungen der Familienmitglieder auch die verschiedenen Sichtweisen auf das Geschehen aufzeigen.

Die Durchmischung von der Geschichte des Nahost-Konflikt mit einem jornalistischen Thriller ist ein Wagnis, das Schätzing zwar passagenweise langatmig, aber doch (soweit ich es beurteilen kann) gut recherchiert meistert. Ich habe mich sowohl gut unterhalten gefühlt, als auch ein bisschen mehr über Israels Geschichte erfahren. Über die Form des Audiobooks war ich einmal mehr froh, denn die verschiedenen Stimmen von Hansi Jochmann und Oliver Stritzel erleichterten die Orientierung in den Erzählsträngen und setzen die unterschiedlichen Charaktere gut um. Sprachlich empfand ich besonders die Perspektive Tom Hagens manchmal als anstrengend mit seinen abgehackten Sätzen, auch da half die Lesung, dabei bleiben zu können. Die über 900 Seiten hätte ich sonst vielleicht nicht durchgehalten, bin aber abschließend zufrieden mit dem Roman.

Frank Schätzing, Breaking News. Hörverlag 2014.




Sunday, January 31, 2021

Frances Hodgson Burnett - The Secret Garden

Mary Lennox is a spoiled and unhappy child who noone seems to care about and whose been looked after by servants all her life. After her parents died she has to leave India and live with her uncle in Yorkshire. This uncle is unhappy too after his wife died ten years ago and he doesn't even want to meet Mary, he doesn't seem to care about anything and is away most of the time. 

So Mary is mostly left alone to discover the secrets of her new home: There's the closed-up garden that's noone has seen in ten years and there's a mysterious crying in the house which the servants don't want to talk about. Feeling a bit lonely she seeks the friendship of the housemaid Martha, her brother Dickon, the gardener and even a little robin. With the help of these friends she's able to help somebody else in desperate need of company and friendship...

I read this beautiful Sterling Classics edition of The Secret garden which has some beautiful illustrations by Scott McKowen combined with listening to the free librivox audiobook by Karen Savage. A lot of the direct speech in this book is written in Yorkshire dialect and for a non-native speaker it is sometimes hard to decipher. Karen Savage did a wonderful job in reading this and it made it so much easier.

For me, one of the most interesting aspects of the story was the focus on the positive effects of belief: It doesn't matter if you believe in magic, God or any other natural force - as long as you believe that something good will happen, that things will turn out for the better, then you - or nature - may overcome all crisis. The main characters pratice this positivity in repeating the things they want to happen over and over again. "I'm going to live forever and ever and ever!" 
I also liked that the two main characters (Mary and Colin) weren't all that likable at the beginning. Although they lived in wealth and were well-cared for by servants they weren't happy at all. In fact, they both had very undesirable character traits because nobody cared to guide them and show them how to treat people, how to be empathic or modest or even friendly. The positive role models are of course there in the characters of Martha or Dickon, both from poor families but raised by a loving and caring mother (who is actually also responsible for getting Colin's father back...). These characters are - as Cedric in The Little Lord Fauntleroy - to good to be true but Mary and Colin desperately need them for guidance. They can only start to thrive when they are cared for and even more when they start to care for others - either for the plants in the garden or for each other.
This may be a simple message but it still works. I also liked the admiration and respect for all things that grow in this book - all of these aspects made it very enjoyable. 

Frances Hodgson Burnett, The Secret Garden. Sterling 2004. 


 

 

 

Thursday, January 28, 2021

Volker Kutscher - Die Akte Vaterland

Gereon Rath ermittelt in Die Akte Vaterland in seinem vierten Fall. Es ist Juli 1932 und die Weltwirtschaftkrise und der aufkommende Nationalsozialismus prägt den Alltag. Nachdem Charly seinen Heiratsantrag angenommen hat, könnte er sich glücklich schätzen, doch bekommt er es mit einem Fall zu tun, der ihn buchstäblich aus seinem Leben in Berlin reißt. Die Spuren im  Mord an dem Spirituosenhändler Lamkau und einem weiteren Fall führen nach Ostpreußen und so reist Rath in die masurische Kleinstadt Treuburg. Die Ermordeten arbeiteten früher beide für die dort ansässige Destillerie Luisenbrand. Rath erscheint der Besitzer Wengler verdächtig und so stöbert er weiter in dessen Vergangenheit und macht sich damit nicht nut bei Wengler in Treuburg unbeliebt. Weitere Morde geschehen und auch Rath selbst gerät in Lebensgefahr, bis er schließlich doch noch die Zusammenhänge aufdecken kann. 

Auch in diesem Band gelingt es Volker Kutscher auf großartige Weise, das detailliert recherchierte und geschilderte historische Geschehen im Jahr 1932 mit einem spannenden Kriminalfall zu verknüpfen. Er politisiert nicht im eigentlichen Sinne, lässt die Ereignisse eher beiläufig einfließen und bildet damit einen authentischen Hintergrund mit plausibel handelnden Figuren. Sein Wissen um das historische Berlin ist beeindruckend und unterhaltsam. Hier sei nur die am Potsdamer Platz heute wieder zu bestaunende erste Verkehrsampel (siehe Cover) zu erwähnen, in dessen Turm Kutscher kurzerhand einen der Morde geschehen lässt. Gefallen hat mir auch die Schilderung des dörflichen Alltags in Masuren, die im Buch geschilderte Abstimmung (1920), ob der Ort zu Preußen oder zu Polen gehören wolle, hat tatsächlich stattgefunden. Insgesamt ist die Reihe von Volker Kutscher bisher durchgehend sehr lesenswert, hinter der die ihr nachempfundene Fernsehproduktion weit zurückbleibt.

Volker Kutscher, Die Akte Vaterland. Argon 2018.

Monday, January 25, 2021

Erich Kästner - Pünktchen und Anton

Erich Kästners Klassiker Pünktchen und Anton erzählt von der Freundschaft zweier ungleicher Kinder - die freche Pünktchen ist Tochter eines wohlhabenden Direktors, Anton der Sohn einer alleinerziehenden und kranken Mutter. Und dennoch ist nicht eindeutig zu sagen, wer von den beiden Glück oder Pech hat, denn die Eltern von Pünktchen nehmen sich kaum Zeit für sie, während Anton erfolgreich sein eigenes Leben und das der Mutter organisiert und dabei über sich hinauswächst.
In seinen Kommentaren nach jedem der 16 Kapitel bemüht sich der Autor um Reflexion des Geschehenen, misst das Verhalten und die Charakterstärke aller seiner Figuren an einem Idealbild, das auch heute noch Bestand hat. Es geht um große Dinge wie Gerechtigkeit, Mut, Ehrlichkeit oder Freundlichkeit gegenüber allen. Und doch wirkt Kästners Text auch heute nicht altklug oder vermessen, seine Werte haben Gültigkeit und seine humorvolle und einfache Art, sie den jungen Lesern seiner Zeit zu vermitteln, funktioniert auch heute noch. Und trotz aller gesellschaftlich schwierigen Aspekte behält die Geschichte eine Leichtigkeit, die den witzigen Charakteren einerseits und andererseits den flapsigen und witzigen Dialogen entspringt, ein bisschen Berliner Schnauze ist natürlich auch dabei.
Mir hat Kästners Erzählstil und auch die Geschichte viel Freude gemacht. 

Erich Kästner, Pünktchen und Anton. Süddeutsche Zeitung, Junge Bibliothek 25, München 2005.

Sunday, January 24, 2021

Diana Gabaldon - Feuer und Stein

Vorab: Manchmal bieten die Buchvorlagen mehr als die Verfilmungen - das ist hier nicht der Fall, was aber auch an den Kürzungen für das Audiobook liegen mag. Ich war erstaunt, wie nah sich die Serie Outlander an die Romanvorlage von Diana Gabaldon gehalten hat, ja, sogar zum Teil detaillierter erzählt als das Buch. 

Anfangs irritierend, dann aber doch als Pluspunkt erwies sich die Lesung durch Daniela Hoffmann (Synchronstimme von u.a. Julia Roberts und Calista Flockhart), die es schafft, selbst die sehr romantischen und teils erotischen Szenen glaubhaft darzustellen. Die TV-Serie profitiert stark von dem schottischen Highland-Setting, das im Audiobook weniger zum Tragen kommt. Auch Claires Irritationen über die Ähnlichkeit der zwei Männer - ihrem Ehemann Frank Randell und dem Bösewicht Jonathan Randell) sind in der Visualisierung eindrücklicher. So brachte das Audiobook nichts Neues und blieb hinter der Serie zurück. Auch eine Erkenntnis - so brauche ich weitere Bände nicht zu lesen. 

Diana Gabaldon, Feuer und Stein. Random House Audio 2003.